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Energieeffiziente Pumpe
Beispieldarstellung - Energieeffiziente Pumpe

Energieeffizienzsteigerung durch nichtmetallische Spalttöpfe

- auch bei hohen Drücken und Pumpenleistungen.

Kreiselpumpen mit Magnetkupplung erobern sich dank des leckagefreien Antriebskonzepts einen immer größer werdenden Marktanteil im Bereich Chemie und Petrochemie. Durch den Einsatz von nichtmetallischen Spalttöpfen anstelle der Üblicherweise verwendeten metallischen Spalttöpfe werden die Wirbelstromverluste vermieden und somit der Wirkungsgrad von Magnetkupplungspumpen signifikant erhöht. Nichtmetallische Spalttöpfe, vor allem solche aus technischer Keramik und Kunststoff, werden schon seit vielen Jahren von Klaus Union für die verschiedensten Anwendungen eingesetzt. Der Einsatzbereich ist bisher allerdings aufgrund der spezifischen Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe begrenzt gewesen. Die Entwicklung der Pumpenanwendungen geht zu immer höheren Drücken, Temperaturen und Leistungen bei gleichzeitiger Steigerung der Pumpenwirkungsgrade. Klaus Union hat die Herausforderung angenommen und Magnetantriebe mit nichtmetallischen Spalttöpfen für hohe Drücke bis PN40 und Leistungen bis 150 kW bei 2900 1/min entwickelt. Darüber hinaus darf die Sicherheit des Systems nicht vernachlässigt werden. Hier bietet Klaus Union Lösungen für eine zweite Barriere für die unterschiedlichsten Anwendungen an.

Leistungsbereich

  • Förderstrom:
  • Förderhöhe:

 

 

Q = bis 1000 m³/h

H = bis 150 m FI. S. (einstufig)

H = bis 500 m FI. S. (mehrstufig)

Magnetkupplung

  • Drehmoment:
  • Leistung:

 

 

bis 500 Nm

150 kW bei 2900 1/min

75 kW bei 1450 1/min

Druckstufen/Einsatztemperaturen

Ausführung mit CFK/ PTFE-Spalttopf:

  • PN:
  • Temperaturbereich:

 

 

Max. 16 bar bei 120 °C

-50 °C bis +120 °C

Ausführung mit ZrO2-Topf (Zirkonoxid):

  • PN:
  • Temperaturbereich:

 

Max. 25 bar bei 120 °C

-50 °C bis +250 °C

Sekundärabdichtung

Für den Fall einer Spalttopfleckage können die Pumpen mit einer Sekundärabdichtung als Absicherung gegen einen unmittelbaren Produktaustritt geliefert werden. Die Sekundärabdichtung besteht aus einem Hochleistungsradialwellendichtring aus PTFE. Versuche ergaben eine Belastbarkeit der Radialwellendichtringe von bis zu 30 bar.

Die Sekundärabdichtung ist in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich:

"L"

Der Radialwellendichtring ist im Lagerträger zwischen den Wälzlagern angeordnet. Dadurch ergibt sich eine besonders platzsparende Ausführung, so dass die Pumpe mit Sekundärabdichtung "L" auch in Normbaulänge als SLM NVN nach DIN EN ISO 22858 lieferbar ist.

"W"

Der Radialwellendichtring ist in die Wärmesperre "W" integriert und dichtet zwischen Magnettreiber und Wälzlagern ab.

Energieeinsparpotential durch Wegfall der Magnetverlustleistung

Fallbeispiel bei 8800 Betriebsstunden zur Verdeutlichung des Energieeinsparpotentials

Kostenvergleich Pumpe mit 10 kW Magnetkupplung

 

Differenzausgleich der Anschaffungskosten schon nach einem Jahr.

 

 Kostenvergleich Pumpe mit 100 kW Magnetkupplung

Differenzausgleich der Anschaffungskosten schon nach einem halben Jahr.

 Kostendifferenz nichtmetallischer Spalttopf

 Metallischer Spalttopf als Referenz