
Konstruktionsmerkmale
- Verdrängerpumpe
- Magnetkupplung
- Leckagefrei
- Zwei gegeneinander rotierende Schraubenspindeln
- Spindeln beidseitig in auswechselbaren Lagerbuchsen gelagert
- Horizontale Aufstellung
- Modulares Baukastensystem
- Wärmesperre
- Sekundärabdichtung
- Ölgeschmierte Wälzlagerung
Technische Daten
Q bis 240 m³/h bei 50Hz / bis 290 m³/h bei 60Hz
H bis 160 m bei 50Hz / bis 230 m bei 60Hz
t von -10°C bis +300°C
p bis PN 16
Sonderausführungen bis PN80 und
höhere Leistungen auf Anfrage
Werkstoffe
Standardausführung
Gehäuse: 0.7043
Spindel: nitriergehärtet
Gleitlagerung: GG/GG - SIC/SIC
Spalttopf: 1.4571/2.4610
Magnetträger: 1.4571
Zwischenlaterne: 1.0619
Lagerträger: 0.7043
Sonstige Werkstoffkombinationen auf Anfrage
Lagerträgerausführungen:
Lagerträger | Ausführung | Bemerkung |
SLM LVS | Standard | Fettschmierung mit verlängertem Wälzlagerabstand |
SLM LVO | Standard | Ölschmierung mit verlängertem Wälzlagerabstand |
Blockausführungen:
Variante | Ausführung | Bemerkung |
SLM LVB | Blockpumpe | Motorlaterne (ohne Wellenkupplung) |
Nachsetzzeichen (Ausführungen):
H5 | beheiztes Pumpengehäuse |
H2 | beheizte Zwischenlaterne |
S | Wärmesperre ohne Sekundärabdichtung |
W | Wärmesperre mit Sekundärabdichtung |
F | Innenfilter |
E1 | externe Einspeisung, interne Teilstrombohrungen verschlossen |
E2 | externe Spülung / Entlüftung, interne Teilstrombohrungen offen |
E1F | externer Teilstrom mit Hauptstromfilter nach DGRL |
D | Doppelschaliger Spalttopf |
Ausführungsvarianten
Beheizte Pumpe H5 und/oder H2
Die Pumpen sind mit einem Heizmantel am Pumpengehäuse (H5) und/oder mit einem Heizmantel in der Zwischenlaterne (H2) ausgerüstet. Beide Heizmäntel können zusammen mit einer Umführungsleitung verbunden oder separat ausgeführt sein. Die Heizmäntel sind in der Standardausführung für einen Arbeitsdruck von 16 bar bei 200°C (Dampf) bzw. 6 bar bei 350°C (Wärmeträgeröl) ausgelegt. Sinngemäß können die Heizmäntel auch zur Kühlung verwendet werden.
Wärmesperre und Sekundärabdichtung S oder W
Die Wärmesperre sorgt als Bauteil zwischen dem Lagerträger (bei der Lagerträgerausführung) oder dem Antriebsmotor (bei der Blockausführung) und der Hydraulik für Wärmeabfuhr. Dadurch werden die Wälzlagertemperaturen im Antriebsbereich bei Förderung von warmem Fördergut reduziert. In die Wärmesperre kann zusätzlich ein Radialwellendichtring eingebaut werden, der zum Magnettreiber hin abdichtet. Der Dichtring sorgt als Sekundärabdichtung dafür, dass bei einer Spalttopfleckage das Produkt nicht unmittelbar in die Umgebung austritt. Voraussetzung für den Einsatz der Sekundärabdichtung ist die Überwachung des Magnettreiberraums, um Leckage rechtzeitig zu erkennen.
Innenfilter F
Bei Föderung feststoffbeladener Födergüer sorgt der Innenfilter dafür dass keine unzulässig großen Feststoffpartikel in die Teilstromkanäle und somit in die Magnetkupplung bzw. in die Gleitlagerung gelangen können.
Externe Einspeisung und Spülung E1 und E2
Die externen Anschlüsse erlauben eine externe Spülung, Einspeisung oder auch Entlüftung. Der Anschluss E1 wird eingesetzt, wenn eine dauerhafte externe Einspeisung in den Magnetantrieb gewünscht ist, der Anschluss E2 eignet sich zur kurzzeitigen Spülung oder auch zur externen Entlüftung der Magnetkupplung.
Doppelschaliger Spalttopf D
Wenn ein hohes Maß an Sicherheit gefordert wird, kann die Ausführung mit doppelschaligem Spalttopf eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um zwei ineinanderliegende Spalttöpfe, die jeder für sich auf die Betriebsbedingungen ausgelegt sind. Bei Beschädigung eines der beiden Spalttöpfe bleibt das System dicht. Der Raum zwischen den beiden Spalttöpfen kann überwacht werden.


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